Willkommen auf dem Schloss

Baustil
Bergfried und Palas stammen aus dem Hochmittelalter. Der schiffbugartige Gebäudetrakt nach Norden hin entstand erst im 15. Jahrhundert. Weitere Erneuerungen müssen hundert Jahre vorher stattgefunden haben. Das Wirtschaftsgebäude stammt zum größten Teil aus dem 17. Jahrhundert.

Besonderheiten
Dekorative Malereien im Wohnraum und im Turm entstanden zur selben Zeit wie der Erkerbau, dessen Fensterkreuz gotischer Art ist. In der Täfelung dieses Raumes ist oberhalb einer Tür die Jahreszahl 1613 eingeritzt.

Historisches
Schloss Warth ist eine der jüngsten Burgen im Überetsch, jedoch bevor auf dem kleinen Hügel Adelige wohnten, befand sich auf der selben Stelle schon seit dem 12. Jahrhundert ein Hof.
Das Geschlecht der Grafen von Eppan übergab 1194 unter anderen auch diesen Hof an den Bischof von Trient, um es als Lehen 1211 wieder zurückzuerhalten. Um 1250 kam Warth an den Tiroler Landesfürsten, von dem es dann an adelige Familien verliehen wurde.

In jener Zeit bewohnte ein kleinadeliger Herr namens Ulrich von Altenburg das Gebäude. Er errichtete das Palas, also das Wohngebäude, sowie den Bergfried.

Wo es nötig war, schützte eine Ringmauer die kleine, neuentstandene Burg. Später verkaufte ein bestimmter Peter Warter die gesamte Anlage, die ab nun einige Male die Bewohner wechselte. Im Folgenden wurde Schloss Warth offensichtlich erweitert.

Die letzten adeligen Inhaber waren die Grafen Künigl zu Ehrenburg.
Sie übergaben schließlich alles an die Familie Frank welche auch heute noch mit viel Liebe die Bauten im Stand hält.